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22.11.2025
12:57 Uhr
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Die Misere der FDP macht ein grundsätzliches Dilemma des Liberalismus sichtbar: Er droht zwischen technokratischer Routine und libertärer Rhetorik zerrieben zu werden.

Als die FDP nach der Wahl 2013 zum ersten Mal aus dem Bundestag ausschied, behandelte die Öffentlichkeit das Ereignis überwiegend als ein hausgemachtes Problem. Die Positionen der Partei seien im zweiten Kabinett Merkel untergegangen und ihre Vertreter eher negativ aufgefallen. Als die Freien Demokraten Anfang des Jahres ein zweites Mal den Bundestag verlassen mussten, schien das Problem dagegen von grundsätzlicher Art zu sein.
Armin Mohler gilt als Spinne im Netz der radikalen Rechten im Nachkriegsdeutschland. Die AfD profitiere von seinem Erbe, resümiert Maik Tändler.
Es gibt keinen Grund, mitleidig auf die USA zu schauen: Die Wissenschaftsfreiheit ist nicht nur durch die Regierung Trump gefährdet. Die Standards müssen in einer internationalen Anstrengung verteidigt werden.
Chilenische Wähler müssen sich bei der Präsidentenwahl zwischen einer Kommunistin und einem Rechten entscheiden. Beide treffen in der Stichwahl am 14. Dezember aufeinander.
Redakteur im Ressort Neue Sachbücher.
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